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Haftung nur bei geprüften elektromedizinischen Geräten!
Neue Unfallverhütungsvorschrift BGV A3

 


Inhaltlich verändert sich die Prüfleistung nach Art und Umfang nicht. Die Änderung der Vorschriftenbezeichnung beruht lediglich auf der Neuordnung der Dokumente der Berufsgenossenschaften.

Die Prüfung der aktiven Medizinprodukte soll Sie vor der Haftung bei Unfällen, verursacht durch defekte elektromedizinische Geräte, und damit vor immensen wirtschaftlichen Schäden schützen. So schließen z.B. Brandschutzversicherungen eine Haftung aus, wenn Ihre Betriebsstätte oder Teile davon durch einen Brand zerstört werden, der von einem nicht geprüften elektromedizinischen Gerät verursacht wurde!
Eine Haftung durch die Berufsgenossenschaften ist auch dann ausgeschlossen, wenn Personen durch ein ungeprüftes Gerät dauerhaft zu Schaden oder gar zu Tode kommen. Verstöße gegen die Unfallverhütungsvorschriften können mit einer Geldbuße von bis zu 10.000,00 Euro geahndet werden.
Der Gesetzgeber hat diese Vorschrift in das siebte Sozialgesetzbuch (SGB VII) übernommen (§ 209 Abs.1 Nr.1 SGB VII).

Um Schadensfälle zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, Ihre aktiven Medizinprodukte von uns prüfen zu lassen!
Der Nachweis der Prüfung entbindet Sie von der Haftung.
Das Haftungsrisiko bei einem Schaden steht in keinem Verhältnis zu den geringen Kosten einer Prüfung Ihrer elektromedizinischen Geräte. Grundsätzlich sind alle elektrisch betriebenen Geräte zu prüfen, die nicht fest am Netz, sondern mittels Stecker an einer Steckdose angeschlossen sind.

 

 

Einstufung von Medizinprodukten bzgl. ihrer Aufbereitung nach RKI Empfehlungen.
Medizinproduktegesetz (MPG) §4


Zum Schutz unserer Mitarbeiter müssen wir Sie dringend bitten, nur desinfizierte Geräte bzw. aufbereitetes Instrumentarium sterilisiert und verpackt unseren Mitarbeitern auszuhändigen bzw. der Firma Medak Medizintechnik zu übersenden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!